Zitat
"Walter Fränkel war noch einmal davongekommen. Er wußte jedoch, dass seines Bleibens nicht länger war, und es gelang ihm, Auswanderungspapiere für die Philippinen zu erhalten, wohin er 1939 ins Exil ging, zusammen mit seiner Frau und seiner Schwester, der Koloratur-Sopranistin. Dabei konnte er sogar seine Sammlung mitnehmen: die Briefe der Droste an seine Großmutter, seine Bilder von Pechstein, Kirchner, Schmitt-Rotluff, Hoffmann, die Schedelsche Weltchronik u.a.
In Manila lehrte er bis 1945 als Dozent für Geschichte der Medizin. Das Glück sollte jedoch nur kurze Zeit dauern. Bereits Anfang 1942 nahmen japanische Truppen die Philippinen ein, und für die folgenden drei Jahre mussten die Fränkels sich diesen neuen Herren unterordnen. Bei der Rückeroberung der Philippinen durch amerikanische Truppen musste Walter Fränkel dann den schwersten Schlag erleiden. Er verlor nicht nur sein Haus und seine Sammlung wertvoller Bilder und Bücher, sondern seine Frau wurde ermordet, als die Japaner sein Haus besetzten und ihn und seine Frau fesselten."
In Manila lehrte er bis 1945 als Dozent für Geschichte der Medizin. Das Glück sollte jedoch nur kurze Zeit dauern. Bereits Anfang 1942 nahmen japanische Truppen die Philippinen ein, und für die folgenden drei Jahre mussten die Fränkels sich diesen neuen Herren unterordnen. Bei der Rückeroberung der Philippinen durch amerikanische Truppen musste Walter Fränkel dann den schwersten Schlag erleiden. Er verlor nicht nur sein Haus und seine Sammlung wertvoller Bilder und Bücher, sondern seine Frau wurde ermordet, als die Japaner sein Haus besetzten und ihn und seine Frau fesselten."
Hier seine Lebensgeschichte:
Walter Fränkel – Überleben im Exil
Dieter.

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