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Die Philippinen (RP) bestehen aus 7107 Inseln, von denen ca. 2000 bewohnt sind. Nur 1000 von ihnen sind größer als 1 km², 2500 namenlos. (Siehe auch den Beitrag von Boardmitglied wbethge: "Verfügen die Philippinen wirklich über 7107 Inseln?".) Nur 11 Inseln haben eine Fläche von mehr als 2.500 km². Der höchster Berg ist Mount Apo mit 2954 m, 37 Vulkane zieren das Inselreich. (Siehe auch den Beitrag von Boardmitglied wbethge: "Die philippinische Bergwelt".) Der mit 354 km längste Fluss zeigt schon, dass auch die größte Insel bescheidene Ausmaße hat. Das Land wurde 1521 für Spanien von Magellan okkupiert; und er zum Ausgleich von einem einheimische Häuptling namens Lapu Lapu umgebracht. Der päpstliche Schiedsspruch von 1492 sicherte Spanien die Ausbeutung der westlichen, Portugal der östlichen Welt vor. Im Vertrag von Tordesillas wurde eine Demarkationslinie ungefähr bei 48. westlichen Längengrad gezogen. Da der Antimeridian beim 129. Längengrad liegt, kolonisierte Spanien die Philippinen, während Teile von Neuguinea und Timor an Portugal fielen.
Die 88-Millionen-Bevölkerung ist zu 82% katholisch, 9% evangelisch, 5% moslemisch, 3% buddhistisch und zu 99,8% voll des Aberglaubens. Mit 2.36% Bevölkerungszuwachs pro Jahr ist die Rate mit die höchste der Welt, entsprechend stellen die Philippinen eine der jüngsten Gesellschaften. Das durchschnittliches Jahreseinkommen liegt bei etwa 1200 US$, weswegen viele multinationalen Konzerne hier produzieren lassen. Ein einfacher Jeepneyfahrer kommt nach einer Studie der Regierung von 2005 auf 105 - 160 Pesos pro Tag! Nach einem Bericht der "Employers Confederation of the Philippines" Anfang 2007 leben 34% der philippinischen Familien unterhalb der Armutsgrenze, die bei 2 $ / Tag angesetzt wird. Die Sulu-Provinz (Daten von 2000) liegt mit 63.2% an der Spitze, Camiguin ist mit 53.1% immerhin noch auf Platz 9. Über 65% der armen Bevölkerung hat kein Zugang zu sauberem Trinkwasser, 52% keine Elektrizität, 43% kein festes Dach über dem Kopf.
2.29 Millionen Touristen besuchten 2004 die Philippinen. Damit wurde das angepeilte Ziel von 2.4 - 2.5 Mio. Besucher zwar verfehlt, es waren aber die meisten Besucher seit 1997, als 2.22 Mio Touristen die Philippinen bereisten, in 2003 waren es lediglich 1.9 Millionen. Die Einnahmen der philippinischen Tourismusindustrie lagen bei 2 Mrd. US-$ nach 1.5 Mrd. US-$ in 2003. Dies ist eine Steigerung von 30.7 %. Dies zeigt, dass die Tourismusindustrie bei der Steigerung des Bruttoinlandsprodukts ein mitentscheidender Faktor ist. Im Durchschnitt gab jeder Tourist täglich US$ 90.76 aus. [Inquirer, März 2005] Nach den Entführungen von 2000 und 2001, die zu einer vollkommenen Fehleinschätzung über die Sicherheit in den Philippinen führte, sicherlich eine gute Entwicklung.
Während meines Aufenthalts April 2008 betrug der Wechselkurs für 1 Euro = 63 bis August auf 72 (!!) Peso steigend (2007 65-63 P, Januar 2005 74 P, bis Juni auf 67 sinkend; 2004: 67, 2003: 55). Im Flughafengebäude von Manila akzeptieren ATMs EC-Karten mit dem Maestro-Aufdruck, VISA- und MasterCard, es werden aber offensichtlich maximal 10.000 P ausgespuckt, was im Lande je nach Ort und Filiale zwischen 2000 - 10.000 (letzteres meist bei BPI) und seltenen 20.000 (Metrobank und HBSC) variieren kann! Entsprechend häufig werden die Bankgebühren berechnet. Allen ist gemeinsam, dass pro Tag max. 3 Abhebungen möglich sind, oft nur 2. Am günstigsten hat sich in den Vorjahren die Equitable PCI, 2007 in Bicol und Samar die Metrobank (arbeitet nun mit HBSC zusammen) gezeigt.
Sprache: Gesprochen wird in vielen Gebieten relativ gutes, wenn auch stark akzentuiertes und gewöhnungsbedürftiges Englisch, in entlegenen Zonen im Norden nur Tagalog, im Süden Cebuano, auf einigen östlichen Inseln Waray-Waray. Benutzt wird im allgemeinen Sprachgebrauch, in den Medien, aber auch in offiziellen Ansprachen ein tagalog / englisch - Konglomerat, das als Taglish bezeichnet wird. (Einige Bankautomaten bieten sogar explizit English oder Taglish als Benutzersprache an!) Diese kunterbunte Mischung erhält oft noch als Würze einige spanische Brocken. Sehr alte Menschen sprechen die Sprache der "Eroberer" auch noch rudimentär. Nur in unzugänglichen Gebieten haben sich einige exotische Dialekte und eigene Sprachen erhalten, die viele Philippiner selbst nicht beherrschen.
Verkehrsregeln sind nur rudimentär oder gar nicht vorhanden. Es gelingt also sehr rasch sich anzupassen. An scheinbar unmotiviertes Hupen und Aufblenden wird man sich vermutlich schnell gewönnen können, langsamer oder gar nicht an die unkonventionell lässige Fahrweise. Wenn überhaupt Blinker gesetzt werden, kann die tatsächliche Richtungsänderung verwirren, eindeutige Einbahnstraßenregelungen sind unbekannt, Verkehrsschilder werden höchstens als Vorschlag betrachtet. Das Einbiegen auf Vorfahrtstraßen oder Einfädeln in den fließenden Verkehr erfolgt in der Regel ohne Rückversicherung wie Blickkontakt, zumal Außenspiegel sowieso meist fehlen. Im Zweifelsfall gilt der PS-stärkere oder luxuriösere Wagen, Fußgänger zählen überhaupt nicht, es sei denn sie tragen Uniform. Es wird langsamer und v.a. viel flexibler als in Europa gefahren, trotz der Anarchie ist man aber sicherer als auf heimischem Pflaster. Die dafür häufigeren Unfälle enden i.d.R. mit leichten Blechschäden. In den bergischen Regionen sieht man aber immer wieder Wracks von vollkommen zerstörten Jeepneys, Bussen oder LKWs. Die Luftzusammensetzung in Ballungszentren entspricht in etwa der irdischen Uratmosphäre.
Bei allen Planungen im Land muss der philippinische Faktor berücksichtigt werden!
Dies bedeutet: entweder ist der Busfahrer noch beim Essen oder der Motor defekt oder der Behördenchef zur Unterzeichnung von was auch immer gerade nicht da (wie meistens), oder der PC abgestürzt, oder Polizisten vor dem laufenden TV eingeschlafen und trotz Räuspern nicht zu wecken (die Knarre lag direkt greifbar daneben) oder die Küstenwache hat kein Benzin mehr um Dynamitfischer zu verhaften oder es herrscht brownout oder der Drucker hat keine Tinte mehr oder die Auskunftsdaten waren "leider" - sorry, sorry - veraltet oder ... oder ... oder!
Ein anderes Beispiel. Laut Karte gibt es im Café einen Cappuccino. "Please one Cappucino". "Sorry, don't have!" (Es könnte auch heißen: "Sorry, out of stock.") "OK, make me one Cappucino." Zwei Minuten später war er da.
Ansonsten darf man sich nicht wundern. Selbst wenn man jeden Abend in der gleichen Bar nur SML trinkt, bei der Bestellung nach zwei Wochen aber "isang beer" bestellt, wird man mit Sicherheit ein SMB bekommen. Das liegt daran, dass Philippinos jeden Morgen beim Aufstehen reseten. Nicht wahr Susanne?
Verabredungen im Lande unterliegen besonderen Gesetzen. So ist es unhöflich bei einer Einladung um 17 Uhr früher als 17.30 Uhr einzutreffen. Bei wichtigen Terminen sollte man daher immer fragen, ob es sich um ein "philippine date" handelt, auch bekannt als "kerabau time" (= Wasserbüffelzeit).
Immer sollte man bei Preisen die skin tax einrechnen, d.h. Langnasen zahlen mehr.
Feiertage gibt es so einige auf den Philippinen, so am 12. Juni der Unabhängigkeitstag. 2005 fiel er auf einen Sonntag, in einem ähnlichen Fall Pech für Arbeitnehmer in aller Welt. Nicht so auf den Philippinen. Kurz entschlossen wurde der Montag daraufhin als arbeitsfreier Tag deklariert. 2007 legte man ihn dann von Di einen Tag vor, damit ein längeres Wochenende entstand.
Es muss nachdrücklich vor Trickdieben usw. gewarnt werden. Ein ungewöhnlich mutiges Bekenntnis eines Betroffenen lässt sich im Philippinenboard nachlesen: "In den Händen der Kartenspiel-Mafia in Angeles".
Handy, Cellphone, Mobile
Wer mit einem Handy anreist, das alle drei weltweiten Frequenzbereich abdeckt (z.B. schon das gute 12 Jahre alte Siemens M35), kann sehr günstig mit philippinischen SIM-Karten im Land und ins Ausland telefonieren. Sie kostet 150 incl. ein paar Pesos erstes Guthaben. Sollte das Handy an einen deutschen Anbieter gebunden sein: keine Sorge, für 2-300 P wissen die Jungs wie man es freischaltet. Für ein Extrageld werden in größeren Städten auch leicht zu merkende Telefonnummer verkauft; wer allerdings eine 0198 7777777 haben will, muss schon über 1000 P auf den Tisch legen.
In Manila und Umgebung eignet sich besonders der Anbieter Globe, für abgelegeneren Gebiete in den Visayas (siehe Inhaltsverzeichnis oben) und v.a. auf Palawan ist Smart zu empfehlen. Viele kleine Geschäfte bieten einen SIM-Tausch von einem zum anderen Anbieter an. Die Minute nach Europa, egal ob zum Festanschluss oder auf ein Mobiltelefon kostet um die 25 P. Es wird je nach Anbieter nach der ersten Minute oder direkt im 6-Sekundentakt abgerechnet. Zusätzlich gibt auch noch spezielle Nummern, über die es noch preiswerter geht. Mit den Prepaid-Karten erwirbt man ab 100 P auch eine steigende Anzahl von kostenlosen inländischen SMS, nach Europa sind 25 P fällig.
Zumindest bei Smart besteht auch die Möglichkeit mit dem Mobiltelefon E-Mails zu verschicken. Dabei gibt man im SMS-Textfeld zunächst die E-Mailadresse an, gefolgt von einem Leerzeichen (wichtig!). Dann folgt der Text, bei älteren Telefonen insgesamt nicht mehr als 150 Zeichen, offensichtlich kann man diese bei neueren Geräten auf 450 erweitern. Nun versendet man das Ganze an die Telefonnummer 200. Pro E-Mail werden 2.50 P abgerechnet, ins Ausland um 4.50 P. Es soll noch der Trick bestehen, auf eine eingehende E-Mail direkt zu antworten, sprich nicht über die 200. Anscheinend umgeht man dabei die Gebühr. Dies habe ich aber noch nicht ganz sicher herausgefunden. Die Fortsetzung einer nur teilweise eingegangenen E-Mail erhält man durch "more 2" (ohne Anführungsstriche) an die 200 und nicht durch senden von G an die 2002, wie irreführend gemeldet wird. So ganz von der Funktionalität bin ich aber noch nicht überzeugt.
Achtung: Smart löscht angeblich eingehende, nicht abgerufene SMS nach 9 h von seinem Server.
Anrufe, deren Telefonnummer man nicht kennt und die per SMS um Rückruf bitten, sollte man direkt löschen, da sie zu Werbezwecken platziert werden und i.d.R. kostenpflichtig sind.
Beide Anbieter haben in Europa Abkommen geschlossen, so dass SMS und Anrufe zu einem äußerst günstigen Preis zu den Philippinen getätigt werden können. Aber Achtung: genügend Prepaid-Karten mitnehmen (Aktivierung über eine Spezialnummer) und darauf achten, dass man das Guthaben nicht voll ausschöpft. In dem Falle funktioniert es nur noch mit einem sog. "basar-load", eine Art Überweisung von Guthaben bis 50 P zwischen zwei Handys.
SIM-Karte für den nächsten Aufenthalt erhalten
Die Karte verfällt, wenn man sie nicht nach einem bestimmten Zeitraum wieder auflädt. Wer also eine schöne Nummer gekauft hat, kann sie für das nächste Jahr nicht einfach wieder benutzen. Hier hilft es, kurz vor Abflug an die Nummer (Smart!) 333 eine SMS mit dem Text "roam on" zu schicken. Kurz darauf erhält man eine Bestätigung. Nun kann man (fast) weltweit noch SMS erhalten und verschicken (kostet 25 P), allerdings keine Gespräche während der "Auslandszeit" führen. (Funktioniert nachweislich in Deutschland, Thailand, Singapur und Indonesien!) Voraussetzung ist, dass man noch mindestens 100 P Guthaben hat, zudem muss man über Chicca (zuvor Account einrichten) oder PayPal (dito) in gewissen Abständen seine SIM-Karte wieder nachladen. Dies könnte auch ein guter Bekannter auf den Phils erledigen, dem man in Deutschland dafür Geld überweist oder ihm was da gelassen hat. Mit "roam off" loggt man sich auf den Phils dann wieder ein. Genaueres siehe im Philippinenboard.
Literatur
Empfehlenswert ist das Reisehandbuch "Philippinen" von Jens Peters im gleichnamigen Verlag. Vergesst die veraltete Lonely-Planet-Ausgabe! Allerdings mangelt es in den Randgebieten manchmal an aktuellen Updates. Unbestreitbar ist Jens aber ein Pionier mit seinem Reiseführer.
Weitere allgemeine und spezielle Literaturempfehlungen zu den Philippinen findet man auf der Literatur-Unterseite meiner privaten Homepage.
Medizinisches
Diese Informationen sollen warnen, an sinnvolle und hilfreiche Vorbeugung denken lassen, aber keinesfalls abschreckend wirken!
Auf meiner Homepage www.Nikswieweg.com sind die unterstrichenen Begriffe zusätzlich intern verlinkt.
Medizinische Vorsorge sollte, wie überall in den Tropen, besonders in Richtung Mücken, Sandfliegen, Bettwanzen, andere makroskopische Parasiten und "übliche" Tropenerkrankungen betrieben werden. Zu letzteren gehören auch Erkältungen, verursacht häufig durch die oft gnadenlos arbeitenden AC-Anlagen. Mit Hustenmitteln kann man in den Philippinen Millionär werden.
Das Land sind nicht malariafrei! In der Trockenzeit hält sich das Risiko aber in Grenzen, eine Prophylaxe wird heutzutage für Südostasien NICHT mehr empfohlen, von der WHO der UNO sogar ausdrücklich abgelehnt!!! Es gibt keine Impfung, wie vielfach vermutet wird!
Aedes aegypti, die Überträgerin des Dengue-Fiebers, vermehrt sich wie überall in Südostasien rasant. In der ersten Jahreshälfte 2006 wurden in den Philippinen 6695 Dengue-Fälle bekannt, 2007 im gleichen Zeitraum 7361 (10% mit tödlichem Ausgang!), davon allein gut 1250 in Manila. Hinzu kommen viele undokumentierte Fälle. Laut einer Mitteilung der PNA (Manila; veröffentlich in Sun Star Davao, 16. Juni 2007) zirkulieren 2007 erstmals alle vier Virenarten - vor allem in Manila -, was eine Pandemiegefahr deutlich steigert. Bei entsprechender Expositionsprophylaxe, wie bei der Anophelesmücke, ist auch hier bei Reisen in der Trockenzeit keine Panik angebracht!! Eine Impfung gibt es nicht, ein Vakzin ist nicht abzusehen!!
In der Region begegnet man zudem den besonders peinigenden Sandfliegen (siehe effektive Bekämpfung und Vorsorge; auf den Philippinen noch Leishmaniose-frei!), im Lande auch Nik-Niks
Nach Aussagen deutscher Ärzte vor Ort sind die häufigsten Verletzungen allerdings Schürf-, Brandwunden (Korallen, Moped) und Knochenbrüche (weniger an Korallen). Also immer entsprechendes Erste-Hilfe-Material mit sich führen, insbesondere zur Desinfektion. An zweiter Stelle kommen Durchfallerkrankungen, dann Erkältungen und die ganze Palette der übermäßigen Sonnenexposition! Immerhin kommen auch mehr Menschen durch Kokosnüsse um, als bei Flugzeugabstürzen.
Notfallmedikamente
Dies sind KEINE ärztlichen, sondern private Erfahrungshinweise - die Hinweisgeber sind weder Ärzte, noch in einem medizinischen oder verwandten Beruf tätig. Auch werden sie weder bezahlt oder unterstützt von Firmen, die mit medizinischen Produkten handeln. Die genannten Medikamente dürfen nicht ohne ärztliche Kontrolle und Rücksprache angewendet werden. Sie dienen generell (aus rechtlichen Gründen ohne Wertung ihrer Wirkpotenz) nur für den Notfall, wenn kein Arzt in adäquater Zeit in kaum strukturierten Gebieten erreichbar ist. Es kann keinerlei Verantwortung für die Ausführungen übernommen werden.
Nach der geltenden Rechtssprechung muss jedwede Haftung für alle sich eventuell ergebende Folgen ausgeschlossen werden. Alle Handelsnamen sind rechtlich geschützt, auch die unwissentlich nicht korrekt gekennzeichneten.
In weiteren Antwortbeiträgen zum Originalthread wird empfohlen:
Speziell für die Versorgung von Schürfwunden sollte ein Antibiotikapuder in Deutschland beschafft werden. Die Alternative sind sonst hohe Dosen oraler Antibiotika. "Terramycin PLUS", (Zinksalbe mit Polymyxin-B-Sulfat; soll auch den Juckreiz nach Insektenbissen bekämpfen) ist zu 3,5g und 5g in den Philippinen erhältlich. Ist die Wunde bereits entzündet wird die Salbe "Fusidate sodium, Fucidin 2 %" der dänischen Firma LEO aus Ballerup empfohlen. Beide sind rezeptfrei bei den philippinenweit verbreiteten Drogerieketten Mercury und Watson erhätlich.
Für die Behandlung von Durchfallerkrankungen sollte ebenfalls vorgesorgt werden. Loperamidhaltige Mittel (ähnlich wie das bekannte Immodium) sind lokal verfügbar, gegen den Wasser- und Elektrolytverlust entweder eine entsprechende Elektrolytmischung (z.B. Oralpädon, als Pulver) mitnehmen oder frischen Kokosnusssaft trinken (hilft mindestens genausogut ...).
Bei "Abenteuerurlaub" fernab jeglicher Zivilisation sollte die Reiseapotheke auch um med. Nähzeug ergänzt werden.
Wer für alle Fälle vorsorgen will sollte sich mit deutschen Kondomen eindecken.
Weitere Hinweise für Notfallmedikamente findet man auf meiner privaten Homepage unter: "Liste von Notfallmedikamenten, wenn kein Arzt in adäquater Zeit erreichbar ist".

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