Gemein!
„Pechvogel und Glückskind“ sind vom Leben ungleich bedacht. Während der eine bei seiner bösen Tante sein Leben führt, ist die andere eine Königstochter, die nicht einmal weiß, was Weinen bedeutet. Doch auf der Studiobühne der Neuköllner Oper wendet sich das Blatt. Das Schöne an diesem Singspiel für Kinder von Winfried Radeke ist, dass am Ende alle lachen. Zu Beginn macht die Tante nicht nur den Kindern Angst, auch die Eltern fürchten ein arg pauschales Lehrstück. Durch einen Kuss von der bezaubernd quengeligen Prinzessin Glückskind (Filipina Carmela Henoch) wird Pechvogel (Janko Danailow) zur Frohnatur. Nun glänzt auch der sanfte Bariton von Andreas Joksch. Er gibt jetzt statt der besagten Tante den großartigen König Pummiphol. Dieser versucht in einem trickreichen Bühnenbild (Amparo Kuhlmann) herauszufinden, wieso Glückskind seit dem Kuss nur noch weint. Zum märchenhaften Klang der Harfe (Domenica Reetz) fällt es den Kindern gar nicht auf, dass ihnen mit Mischformen von Sprache und Gesang, Spiel im Spiel und einem Vokabularspagat von „$§!!&%$!!“ bis „nimmermehr“ einiges abverlangt wird. Die Trauer der Prinzessin entpuppt sich als Liebeskummer, und so kommt es, wie es kommen muss (wieder heute).
ch dem gleichnamigen Märchen von Richard von Volkmann-Leander
Text und Musik : Winfried Radeke
Was tun, wenn man immer nur Pech hat? Alles, was man anfasst, geht kaputt, die anderen nörgeln dauernd herum, das Leben ist ein einziges Unglück. Da hilft nur noch eins – abhauen! Pechvogel zieht los und trifft jemanden, dem es ganz anders geht: Glückskind, die alles hat und um die sich alle kümmern. Was aber geschieht dann? Warum ist Glückskind überhaupt nicht mehr nach Lachen und Pechvogel der glücklichste Mensch der Welt? Sogar dann, als er vom König Pummiphol, Glückskinds Vater, gefangen wird, der ihn verdächtigt, am Unglück seines Kindes schuld zu sein. Und der ihn deswegen töten will...
Winfried Radeke hat das gleichnamige Märchen von Volkmann-Leander in eine Kinderoper verwandelt, die den schwierigen Weg nach dem eigenen Glück beschreibt.
Mit: Filipina Carmela Henoch als Glückskind
Carmela_Henoch.gif (28.47K)
Anzahl der Downloads: 21, Janko Danailow als Pechvogel und Andreas Jocksch in den Rollen des Königs Pummiphol und der bösen Tante Irmelind
An der Harfe: Domenica Reetz
Spieltermine:
10.30 Uhr: 22.-24./29./30. November sowie 1. Dezember
15.00 Uhr: 19./20./26./27. November sowie 3./4./10./11./17./18./26. Dezember
18.00 Uhr: 17. November
Karten: 3,50 - 9 Euro, Vorbestellung unter 030 / 6889 0777, unter tickets{@}neukoellneroper.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen
Neukölner Oper
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